Artikel mit dem Tag "Fasnacht"



Rund 500 maskierte Männer ziehen in einzelnen Gruppen durch die Ortschaft, darunter finden sich stehende Figuren wie die "Schleicher", die "Wilden", der "Panz'naff" oder der "Laternenträger". 1571 wurde der Brauch erstmals erwähnt. 2010 wurde die heutige Form in das immaterielle Kulturerbe der Österreichischen UNESCO Kommission aufgenommen.
Das Schemenlaufen findet etwa alle vier Jahre an einem Sonntag vor dem Fasnachtssonntag in Imst statt und dauert von sehr früh am Morgen bis genau 18 Uhr. Nach alter Tradition dürfen daran nur Männer teilnehmen, die die zahlreichen männlichen und auch weiblichen Figuren verkörpern. Seit 2010 gehört das Schemenlaufen zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO.

Das Schemenlaufen findet etwa alle vier Jahre an einem Sonntag vor dem Fasnachtssonntag in Imst statt und dauert von sehr früh am Morgen bis genau 18 Uhr. Nach alter Tradition dürfen daran nur Männer teilnehmen, die die zahlreichen männlichen und auch weiblichen Figuren verkörpern. Seit 2010 gehört das Schemenlaufen zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO.
Beim Kinderblochziehen in Fiss sind die jungen Teilnehmer die großen Akteure: Kunstvoll geschnitzte Holzmasken, Zwergelen, Hexen und Bären, Alle Vier Jahre hat auf dem Tiroler Hochplateau Serfaus-Fiss-Ladis beim Fisser Kinderblochziehen der Nachwuchs das Zepter in der Hand.

Alle zwei Jahre wird in Stilfs mit dem Pfluagziachn der Frühling begrüßt. Es ist ein ein altes Kultspiel vom Kampf der Naturkräfte, vom Scheiden des Winters und dem Anbruch der segenbringenden, fruchtbaren Zeit. Um Punkt 12.00 Uhr startet das bunte Treiben mit einem Gebet am Kirchplatz.
Jedes Jahr im Januar erinnert sich Kastelruth an die traditionelle Bauernhochzeit. Im Gedenken daran fahren mehrere Pferdeschlitten von St. Valentin durch den Schnee bis nach Kastelruth. Die Hochzeitsgesellschaft in ihren historischen Trachten, vom Brautpaar über die Marenner bis hin zum Hochzeitslader ist absolut sehenswert. Als Abschluss folgt das traditionelle Hochzeitsmahl, die Hoazetkuchl, mit musikalischer Umrahmung.

Tradition wie Pschuuri, Bschuri, Bschürälä, Bschuurrimittwucha erlebt man am Aschermittwoch in einigen Walserdörfern Graubündens. Morgens ziehen z. B. in Splügen die Kindergärtler sowie die Erst- und Zweitklässler um die Häuser und betteln um Süsses. Nachmittags suchen die „Maschgera“ versteckte Schüler und ledige Frauen und werden mit einem schwarzen Gemisch eingestrichen.
Großer Beliebtheit erfreut sich das alljährlich am Fasnachtsdienstag stattfindende Auskehren, ein nächtlicher Fasnachtsumzug in kleinerem Rahmen. Im Mittelpunkt dieses ausgelassenen Treibens stehen die Hexen, deren Oberhaupt - die Hexenmutter - auch als höchste Autorität des ganzen Zuges gilt.

Es ist dies einer der traditionsreichsten Fasnachtsbräuche im Tiroler Alpenraum. Typisch für den Traminer Egetmann-Umzug ist, dass die Teilnehmer keine Gesichtsmasken tragen, außer dem "Wilden Mann" , dem "Weißen Bär“ und dem „Grünen Bär". Ansonsten sind die Figuren nur mit Ruß oder Schminke "maskiert".
Am Faschingmontag (Damischmontag) trifft sich eine große Schar von verkleideten Männern am Dorfplatz von Ranten. Wenn um 5.00 Uhr die Kirchglocken zum Gebet läuten laufen die Faschingrenner mit lautem Kuhglockengeläut und Schellenklängen los um den Winter auszutreiben. 2011 wurde dieser Brauch in die Liste des immateriellen Kulturerbe der UNESCO aufgenommen.

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