Artikel mit dem Tag "Brauchtum-Schweiz"



Brauchtum im Appenzell - Herisauer Blochziehen 2022
In einem Umzug wird ein Baumstamm – das sogenannte Bloch – welcher auf einen Wagen gebunden ist, auf einer abgesprochenen Route durch einige Dörfer des Appenzeller Hinterlands gezogen. Es gibt eine Zugmannschaft, welche sich aus Männern in traditionellen Berufskleidern sowie aus Bauern und Sennen zusammensetzt. Auf dem Bloch sitzen Fuhrmann, Musikanten und ein Schmied, welcher seiner Arbeit nachgeht. Angeführt wird der Tross vom Vorreiter samt Herolden, hoch zu Ross. Der Förster, ebenfalls mit P
Jedes Jahr im September wird das Vieh von den Alpen wieder hinab ins Tal getrieben. Dort werden alle Tiere in den einzelnen Gemeinden auf dem Scheidplatz gesammelt und an ihre Besitzer zurückgegeben. Diese Prozedur nennt man in der Schweiz Alpabzug. Gefeiert wird dies in der ganzen Region in großen Festzelten mit zünftiger Musik.

Abtrieb und Schafscheid wie die Schäful funktionieren nach uralten Regeln und haben archaische Züge. Die Herde von ein paar Hundert bis Tausend Schafen wird in einen grossen Färrich, einem speziellen Pferch, getrieben, mit dem weitere kleinere Färriche mit Toren verbunden sind. Die Schafherde wird nun auseinandergetrieben und die einzelnen Tiere pro Besitzer in einen der kleinen Färriche gesperrt, wo er sie abholen kann.
In Kandersteg finden während der Alphorntage im August Alphornkurse & Workshops statt. Jeder kann also das Spielen auf dem Alphorn erlernen. Wer lieber gerne nur zuhört, ist ebenso richtig hier. Denn es gibt von Donnerstag bis Sonntag Gelegenheit an Konzerten teilzunehmen.

Zwei mächtige schwarze Kühe stehen sich gegenüber – dahinter ragt das Matterhorn empor. Diese Szenerie wird sich nach 2018 am 18. Juli 2021 wiederholen. Der Oberwalliser Sommer-Ringkuhkampf, genannt "Sommerstechfest" kommt zum zweiten Mal nach Zermatt.
Höhepunkt und Abschluss des Eidgenössischen Joderfests bildet der grosse Festumzug am Sonntagnachmittag mit gegen 2000 Aktiven in farbenprächtigen Trachten. Die teilnehmenden Gruppen zeigen in der Regel volkstümliches Brauchtum in allen Facetten auf Wägen und als marschierende Formationen. Ebenso nehmen regionale Formationen teil sowie Tiere wie Kühe, Ziegen oder Sennenhunde.

Beim Nationalen Eringer Kuhkampffinale wird die Königin der Königinnen der Walliser Ringkampfkühe gekrönt. Das Finale hat sich zum Höhepunkt echter Schweizer Tradition entwickelt. Jährlich gesellen sich neue Fans dazu und tragen die Werte dieser urtümlichen und regionalen Viehrasse über die Grenzen hinaus.
Wer das Element Feuer einmal bewusst und aus nächster Nähe erleben möchte, wird nie eine bessere und eindrücklichere Gelegenheit haben als am Funkensonntag in Appenzell Innerrhoden. Und bei einem Rating der beliebtesten Bräuche im Jahreslauf würde der Funkensonntag zumindest bei den Kindern und Jugendlichen obenauf schwingen.

"Chalandamarz" bezeichnet in der rätoromanischen Sprache den Beginn des Monats März. Dann wird der Winter mit Glocken ausgeläutet und der nahende Frühlingsbeginn gefeiert. Der Brauch wird im Engadin, Münstertal und südtiroler Vinschgau, im Bergell, Puschlav, Misox, Oberhalbstein und Albulatal ausgeübt. Seine Gestaltung ist von Dorf zu Dorf verschieden.
Tradition wie Pschuuri, Bschuri, Bschürälä, Bschuurrimittwucha erlebt man am Aschermittwoch in einigen Walserdörfern Graubündens. Morgens ziehen z. B. in Splügen die Kindergärtler sowie die Erst- und Zweitklässler um die Häuser und betteln um Süsses. Nachmittags suchen die „Maschgera“ versteckte Schüler und ledige Frauen und werden mit einem schwarzen Gemisch eingestrichen.

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