Artikel mit dem Tag "Österreich"



Die traditionelle Architektur in Österreich lässt sich am besten beim Besuch der verschiedenen Freilichtmuseen, verteilt auf die ganze Republik besuchen. Will man Hofformen aus ganz Österreich an einem Fleck erleben, ist der beste Tipp wohl das Österreichische Freilichtmuseum in Stübing. Oben zu sehen ein Bregenzerwälderhaus aus Vorarlberg.
Der Almsee befindet sich im oberösterreichischen Salzkammergut im Norden des Toten Gebirges. Weiters sehenswert in der Umgebung ist der Cumberland Wildpark, wo der Nobelpreisträger Konrad Lorenz wirkte, um das Artverhalten der Graugänse zu studieren. Das Salzkammergut bietet mit dem Traunsee, Hallstatt und den Gosauseen, dem Ausseerlandweitere wunderbare Alpenjuwele. Der Nationalpark Kalkalpen befindet sich ca. eine Autostunde weit entfernt in östlicher Richtung.

Das Ausseerland ist der steirische Teil des Salzkammerguts. Das Gebiet zwischen Bad Mitterndorf, dem Toten Gebirge und dem Pötschenpass beeindruckt durch eine eigene kulturelle Identität, die sich in der Brauchtumspflege wie z. B. dem Narzissenfest sowie im Tragen von Trachten sowie in einem typischen Baustil zeigt
Die Bärenschützklamm liegt bei Mixnitz im Murtal, etwas nördlich von Graz, wo auch der Ausgangspunkt ist. Seit 1901 ist die knapp 1,5 Kilometer lange Schlucht mit 55 hölzernen Brücken und 115 Leitern über einen Höhenunterschied von 350 m erschlossen. Oberhalb befindet sich der lokal bedeutende Wallfahrtsort Schüsserlbrunn mit der Einkehrmöglichkeit beim Steirischen Jockel.

Tolle Ausblicke auf die Bischofsmütze gibt es von Filzmoos im Salzburger Pongau und oberhalb davon von der Unterhofalm mit dem Almsee und der Oberhofalm. Erreicht werden diese über die Hofalmmautstraße.
Die Burg Hochosterwitz, eine der bedeutendsten Österreichs und ein Wahrzeichen des Bundeslandes Kärnten, welche sich in der Gemeinde St. Georgen am Längssee befindet, ist aus allen Richtungen schon weithin sichtbar. Bereits aus der Bronzezeit gibt es hier Besiedlungsspuren. 860 n. Chr. wurde der Felskegel, auf dem die Burg steht, erstmals erwähnt("Astarwizza"). Bis ins 13. Jahrhundert war sie im Besitz des Erzbistums Salzburg. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg an die Khenvenhüller verpfändet.

135 m hoch über Villach und dem Ossiacher See, auf einem Felskegel, liegt die Burg Landskron. Ende des 16. Jahrhunderts, in der Renaissance, erlebte die Burg als Lustschloß mit starker Befestigung den Höhepunkt seiner Wehrhaftigkeit.
Die älteste Stadt Kärntens ist für ihre heute noch gut erhaltenen mittelalterlichen Bauwerke bekannt. So wie die Stadtbefestigung samt wasserführendem Stadtgraben. Durch seine günstige Lage an einer der Haupthandelsrouten zwischen Wien und Venedig stieg der Markt im Mittelalter schnell zu einem wichtigen Handelszentrum auf. Der Ort war ein Hauptstapelplatz im Italienverkehr. So wurde der Markt im Jahre 1215 zur Stadt erhoben.

Auf den Dobratsch hinauf, einem beliebten Naherholungs- und Wandergebiet mit Naturpark, führt die 16,5 km lange Villacher Alpenstraße auf eine Seehöhe von 1732 m. Eine prächtige Aussicht hat man praktisch über ganz Mittelkärnten mit einem prachtvollen Panorama auf Ossiacher See und Wörthersee.
Feste Schuhe und warme Kleidung sind Pflicht, liegen die Temperaturen auch im Sommer unter 0°C. Mit einer Gesamtlänge von 42 Kilometer, im Tennengebirge gelegen, gilt sie als größte Eishöhle der Welt. 1879 wurde sie vom Naturforscher Posselt entdeckt, seit 1920 wird sie touristisch genutzt. Eine Seilbahn führt in die Nähe des Höhleneinganges. Eine Führung dauert etwa 75 Minuten. Die Höhlenforscher leuchten die fünf großen Eisfiguren mit Magnesiumlicht aus.

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