Schauhöhlen

Feste Schuhe und warme Kleidung sind Pflicht, liegen die Temperaturen auch im Sommer unter 0°C. Mit einer Gesamtlänge von 42 Kilometer, im Tennengebirge gelegen, gilt sie als größte Eishöhle der Welt. 1879 wurde sie vom Naturforscher Posselt entdeckt, seit 1920 wird sie touristisch genutzt. Eine Seilbahn führt in die Nähe des Höhleneinganges. Eine Führung dauert etwa 75 Minuten. Die Höhlenforscher leuchten die fünf großen Eisfiguren mit Magnesiumlicht aus.
Die Tropfsteinhöhlen befinden sich unter dem 2142 m hohen Obir im Gemeindegebiet von Eisenkappel-Vellach. Der Berg ist aus Wettersteinkalk aufgebaut. Durch einsickerndes Oberflächenwasser bilden sich in den Höhlen Stalagtiten und Stalagmiten. Ursprünglich wurde im Gebiet der Unterschäffleralpe bereits im 11. Jahrhundert Bergbau betrieben, 1870 wurden die Tropfsteinhöhlen durch Mitarbeiter der Bleiberger Bergwerksunion entdeckt.