Artikel mit dem Tag "Fasching-Fasnacht"



Brauchtum in Graubünden - Pschuurimittwoch Splügen 2022
Tradition wie Pschuuri, Bschuri, Bschürälä, Bschuurrimittwucha erlebt man am Aschermittwoch in einigen Walserdörfern Graubündens. Morgens ziehen z. B. in Splügen die Kindergärtler sowie die Erst- und Zweitklässler um die Häuser und betteln um Süsses. Nachmittags suchen die „Maschgera“ versteckte Schüler und ledige Frauen und werden mit einem schwarzen Gemisch eingestrichen.
Brauchtum in der Steiermark - Flinserlumzug Bad Aussee 2022
Die Ausseer Flinserl sind die Frühlingsgestalten des Ausseer Faschings. Sie sind in wundervolle Kleider gehüllt und verteilen an die Kinder Süßigkeiten und Früchte. Am Faschingsdienstag gibt es dann den jährlichen Flinserlumzug.

Brauchtum im Allgäu - Fasnatziestag 2021 in Oberstaufen
Jedes Jahr, wenn in anderen Orten der letzte Tag des Faschings gefeiert wird, begehen die Staufner, wie sich die Einheimischen nennen, den Fasnatziestag, ein Brauchtumsfest, das ursprünglich weder Kostüm noch Maskerade kennt und in seinen Ursprüngen auf das Schicksalsjahr 1635 zurückgeht.
Brauchtum in Oberbayern - Schäfflertänze 2022 Letzter Tag
Der Schäfflertanz ist ein Zunfttanz der Schäffler (Fassküfer, Fasshersteller), die zu Musik festgelegte Figuren tanzen. Er entstand ursprünglich in München. Ab 1830 verbreitete sich der Brauch durch wandernde Schäfflergesellen auch außerhalb Münchens und ist heute in vielen Orten im altbayerischen Raum üblich. Er findet in den Orten jeweils alle sieben Jahre statt.

Brauchtum in der Steiermark - Trommelweiberumzug Aussee 2021
Die in Damennachthemden gehüllten Trommelweiber sind Männer, die mit Trommeln und Trompeten durch den Ort ziehen. Dabei tragen sie Masken, damit sie von den vertriebenen Dämonen nicht wieder erkannt werden können. Möglicherweise will so mancher Teilnehmer aber auch von weitaus weltlicheren Wesen nicht erkannt werden, wenn er nach der Prozession mit den anderen "Trommelweibern" durch die Wirtshäuser zieht.
Brauchtum im Wallis - Tschäggättä 2022 in Blatten
Im Lötschental, einer Quelle von vielen Geschichten, Sagen und Mythen, treiben die sogenannten Tschäggätä im Februar jedes Jahres die Geister aus dem Tal. Ein wilder Brauchtum in einer faszinierenden Bergwelt. Auch ein Museum gibt es zu entdecken. Mit Gruppen kann man ganz ursprünglich Masken nachbauen.

Brauchtum in Tirol - Axamer Wampelerreiten 2021
Seit 2016 ist dieses Brauchtum auf der Liste der immateriellen UNESCO Kulturerbes. Es ist wohl der raueste Fasnachtsbrauch der Alpen, wenn die Reiter versuchen, die Wampeler auf den Rücken zu werfen. Allerdings fallen diese weich, denn ihre Wampe, dem dicken Bauch aus Heu, gibt ihnen Polsterung.
Brauchtum in Südtirol - Egetmann-Umzug 2022 in Tramin
Es ist dies einer der traditionsreichsten Fasnachtsbräuche im Tiroler Alpenraum. Typisch für den Traminer Egetmann-Umzug ist, dass die Teilnehmer keine Gesichtsmasken tragen, außer dem "Wilden Mann" , dem "Weißen Bär“ und dem „Grünen Bär". Ansonsten sind die Figuren nur mit Ruß oder Schminke "maskiert".